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Cheeseburger vom Reh mit Ziegengouda und frischen Feigen

October 3, 2018

Hallo Leute,

 

ich habe mich vor kurzem mit einem Bekannten unterhalten und der fragte wie ich Burger aus Rehfleisch herstellen würde. Wieviel Schweinehack dazukommt oder Brötchen und ob ich zum Würzen Wachholderbeeren nehme.

 

Meine Antwort war: kein Schwein oder Brötchen, sondern 100% Hackfleisch vom Reh, gewürzt mit Pfeffer und Salz. Mein Gegenüber war mehr als erstaunt. Als ich erwähnte, dass die Kinder die Burger untereinander aufteilen und nichts übrigbleibt, war das Staunen noch größer.

 

Warum das gute Fleisch mit eventuell weniger gutem strecken? Das Rehfleisch wird ja nach dem Braten nicht trocken, wenn man es gut behandelt. Soll heißen, nicht durchbraten und den Patty nicht zu dünn formen. 2 cm Höhe sollten schon drinn sein.

 

Das eingeweichte Brötchen ist ja ein Klassiker zum auflockern und verlängern von Frikadellen. Aber wir wollen keine Frikadellen oder Buletten, sondern Burger.

 

Einen Burger zu Braten ist im Grunde ganz simpel.

 

 

Fotos von K. Exler, HnC

Ihr benötigt:

 

ca. 100 g Hackfleisch vom Reh pro Burger

etwas mittelalten Ziegengouda

2 Scheiben frische Feige

etwas Rukola

herzhafte Bickbeerensauce

Ihr könnt den Burger aber nach eurem eigenen Gusto belegen. Ziegenkäse und Feigen sind nicht jedermann Sache. Der Käse hat schon einen starken Charakter.

 

Den Backofen auf 150°C Ober- und Unterhitze vorheizen

 

Zunächst müssen die "Klopse" in Form gebracht werden. Fleischmasse in die Presse geben, Deckel drauf und kräftig zusammendrücken. Den "Patty" vorsichtig auf eine Unterlage für rohes Fleisch geben. Mit grobem Salz bestreuen und 5 Minuten ruhen lassen. Keine Panik, das Fleisch wird nicht trocken. Das Salz kann nicht so viel Feuchtigkeit aufnehmen, dass das möglich wäre.

 

Die Pfanne auf höchster Stufe erhitzen. Den Patty mit der gesalzenen Seite nach unten in die heiße Pfanne geben. Die oben liegende Seite nun mit grobem Salz würzen. Drei Minuten braten, nicht wenden. Vielleicht ist die Temperatur für die gesamte Zeit zu hoch. Da müsst ihr das Fleisch kurz anheben, einen Blick darunter werfen und die Temperatur vielleicht etwas reduzieren.

Wenn die Zeit um ist (ruhig eine Eieruhr stellen), den Burger wenden und wieder drei Minuten kräftig braten.

 

Den Patty aus der Pfanne nehmen, in Alufolie einschlagen und 10 Minuten im vorgeheizten Backofen ruhen lassen.

 

Frisch gemahlenen Pfeffer über das Fleisch geben und danach den Burger nach zusammenstellen.

 

Die aufgeschnittenen Brötchenhäften mit Hilfe der Grillfunktion goldbraun anrösten und mit Blaubeersoße bestreichen. Darauf etwas Rukola. Dann das Fleisch mit etwas Käse und die in Scheiben geschnittenen Feigen oben auf legen. Deckel mit Blaubeersoße noch drauf - fertig.

 

Wir sehen uns - draußen!

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