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Apfel Chutney

March 19, 2019

Hallo Leute,

 

in Indien gibt es unzählige Chutney Varianten. Sie werden kalt püriert angeboten, dann werden sie sofort gegessen oder eingekocht wie Marmelade, also haltbar gemacht. Die Engländer haben erkannt, dass sie mit dem Chutney recht fade Sandwiches aufpeppen konnten und brachten es aus Indien mit.

 

Rezepte für Apfelchutney gibt es im Netz reichlich, aber diese Variante gefällt mir am Besten, denn sie passt so richtig gut zu scharfem Käse wie z.B. Blue Stilton, Roquefort oder einem Rotschmierkäse. Auch ist in diesem Rezept die Menge an Essig zurückgefahren, denn für meinen Geschmack sind viele herzhafte Fruchtsoßen oft zu sauer.

 

Zur Geschmacksabrundung benutze ich gerne Zuckerrübensirup. Der ist ja schwarz wie die Nacht und hätte das Chutney entsprechend eingefärbt. Darum verwende ich hier den hellen Sirup des gleichen Herstellers. Dem fehlen zwar die herrlich fruchtigen Lakritz-Aromen, dafür ist er schön hell.

 

Fotos: K. Exler, HnC

Ihr benötigt:

 

2 säuerliche Apfel, z.B. roter Boskoop

2 Schalotten

2 Knoblauchzehen

3 cm großes Stück Ingwer

2 TL weiße Senfkörner

3 EL Apfelessig

1 Zimtstange

1 Stich Butter

3 EL heller Sirup

etwas Curry-Pulver

 

Die Äpfel waschen, schälen, entkernen und in mittelgroße Stücke schneiden. Schalotten und Knoblauch schälen und in feine Würfel schneiden. Ingwer schälen und fein reiben. 

 

Einen großzügigen Stich Butter in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze schmelzen lassen. Schalotten und Knoblauch dazugeben und glasig dünsten. Sie sollen keine Farbe annehmen damit das Chutney schön hell bleibt. Zimtstange in den Topf geben und ebenfalls kurz anschwitzen. Mit dem Essig ablöschen. Immer schön rühren.

 

Nun die Apfelstücke, sowie den Ingwer und die Senfkörner dazugeben. Alles bei mittlerer köcheln lassen bis die Apfelstücke weich werden aber nicht komplett zerfallen. Dabei das Rühren nicht vergessen.

 

Den Sirup unterrühren und vorsichtig mit dem Currypulver abschmecken. Die Currynote soll im Hintergrund bleiben. Wenn zuviel davon ins Chtuney kommt spielt es sich auf wie der Schlagmann beim Cricket, wenn der Ball nicht gefangen wird. Soll heißen, erstmal vorsichtig dosieren und nicht gleich einen halben Teelöffel reinballern.

 

Wer das Chutney sofort verwenden will, der lässt die Zimtstange einfach im Fruchtmuß mit abkühlen. Sollte es auf Vorrat sein, dann nach dem Abkühlen die Zimstange entfernen, unter rühren nochmal aufkochen und heiß in Twist-Off Gläser abfüllen oder für noch mehr Haltbarkeit das Chutney einkochen. Twist-Off Gläser müssen im Kühlschrank aufbewahrt werden, denn dem herzhaften Fruchtmuss fehlt ein wichtiger Haltbarmacher ... der Zucker.

 

Das Rezept Menge ergibt ungefähr 300ml. Nicht vergessen, ist selbstgemacht und daher nicht lange haltbar.

 

Wir sehen uns - draußen!

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