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Indischer Rehrücken

March 7, 2019

Hallo Leute,

 

einige meiner Freunde und Bekannten reisten durch Indien. Gerne als Backpacker mit dem Lonely Planet unter dem Arm und nie unter vier Wochen. Dabei kristallisierten sich zwei Gruppen heraus. Einmal die, die eigentlich nicht mehr nach Europa zurückkommen wollten. Und die andere Gruppe der Reisenden erklärte mir India sei die Abkürzung für "I Never Do India Again". Ein sehr polarisierendes Land also.

 

Genauso vielfältig wie die Meinungen zum Land selbst, ist auch die Küche und der Einsatz von Gewürzen. Das fand ich schon immer faszinierend. Für euch habe ich heute einen Strang vom Rehrücken verarbeitet und daraus etwas wild exotisches gekocht. Es bedarf nicht vieler Zutaten. Mir ist wichtig, dass die verwendeten Gewürze nicht nur im asiatischen, sondern auch im "normalen" Supermarkt stehen und das ist hier der Fall.

 

Also Turban auf und los geht's.

 

 Fotos: K. Exler, HnC

 

Ihr benötigt:

 

ca. 500 g Hirschrücken, ausgelöst

6 fruchtige Tomaten

250 g Kartoffeln

1 Gemüsezwiebel

5 Knoblauchzehen

1 - 1,5 TL Kreuzkümmel

1 - 1,5 TL Koriander

1 Stange Zimt

2 frische Lorbeerblätter

grobes Salz

etwas heißes Wasser

gehackter Koriander zum Bestreuen

 

bei Bedarf 1 TL Zuckerrübensirup

 

für die scharfe Version:

 

2 grüne Chilischoten

 

Den Hirschrücken in mundgerechte Stücke schneiden, ungefähr halb so groß wie für eine Gulasch.

Die Kartoffeln schälen und in nicht zu große Stücke schneiden. Bis zum Gebrauch, mit Wasser bedeckt aufbewahren.

Die Gemüsezwiebel und den Knoblauch schälen. Dabei die Zwiebel in mittelgroße Würfel schneiden und den Knoblauch fein hacken.

Die Tomaten waschen, trocknen und in Würfel schneiden, dabei den Stielansatz entfernen. Wenn ihr die scharfe Version kochen wollt, dann bitte den Ansatz der Chilies entfernen und die Schoten mit den Kernen und den Trennhäutchen in feine Ringe schneiden.

 

Etwas Pflanzenöl in einem Topf erhitzen und darin die Lorbeerblätter und die Zimtstange für ungefähr 30 Sek. rösten. Achtung, es kann sein, dass durch die Lorbeerblätter das Öl spritzt. Jetzt die Zwiebel und den Knoblauch (für Schärfe auch die Chilis) dazugeben und braten, bis die Zwiebeln anfangen braun zu werden.

Nun das Fleisch dazugeben und rundherum anbraten. Haltet dabei die Temperatur im Auge. Die Zutaten sollen braten, aber nicht verbrennen aber auch nicht nur kochen.

 

Als nächstes die Tomaten mit dem Kreuzkümmel, dem Koriander und etwas Salz hinzufügen und unterrühren. Alles zusammen 10 Minuten kochen lassen. 

Die Kartoffeln aus dem Wasser nehmen und abtropfen lassen. Zu dem Fleisch und den Tomaten geben. Dies wird nun mit heißem Wasser soweit aufgefüllt, dass die Kartoffeln so gerade bedeckt sind. Die Temperatur reduzieren und zugedeckt köcheln lassen bis die Kartoffeln gar sind.

 

Welche Kartoffeln ihr nehmt bleibt euch überlassen. Ich habe festkochende verwendet, denn ich mag es mit Biss. Mehlig kochende sind aber auch ok. Dadurch wird die Soße dann sämiger.

 

Wenn ihr mögt, kann der Geschmack mit Zuckerrübensirup noch abgerundet werden.

 

Zum Schluss mit gehackten Korianderblättern bestreuen.

 

Wir sehen uns - draußen.

 

 

 

 

 

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