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Fladenbrot auf der Muurikka

November 24, 2017

Hallo Leute,

 

findet ihr nicht auch, dass es nichts schöneres gibt als ein frisch gebackenes und noch warmes Brot? Das ist doch der Grund warum das Stockbrot bei Groß und Klein richtig Laune macht. Herrlich!

 

Aber es gibt immer wieder Teig, der vom Stock fällt und in der Asche landet. Das finden meine Kinder besonders frustrierend. Da sitzt man am Feuer, die Marmelade schon griffbereit und dann ... plumps, das Brot liegt in der Asche und verbrennt.

Schöne Sch...ße!

 

Mit der Muurikka kam die Idee für diese Variante. Ich habe mein Rezept für Stockbrot genommen und anstatt den Teig um Stöcker zu friemeln, habe ich Fladen daraus geformt. Was soll ich sagen Leute, das geht richtig gut.

 

Wenn ich keinen Naturjoghurt zur Hand habe, dann nehme ich auch Schmand, Creme Fraiche  oder ähnliches. Quark, musste ich feststellen, geht nicht so gut. Der Teig wird zu fest und geht nicht richtig auf. 

 

 

Fotos von K. Exler, HnC

Ihr benötigt:

 

1 gehäuften TL Trockenhefe

1/2 TL Zucker

100 ml lauwarme Milch

250 g Mehl

100 g Naturjoghurt ( Fettstufe ist eher nebensächlich)

1/2 TL grobes Salz

 

Hefe, Zucker und Milch verrühren und kurz ruhen lassen. In das Mehl eine Mulde drücken und das Milchgemisch hineingießen und leicht vermischen. Nun nochmal ungefähr 10 Minuten ruhen lassen.

Das Mehl-Milch-Gemisch nun mit den Händen gut durchkneten. Den Joghurt dazugeben und so lange kneten bis sich der Teig von den Händen löst.

Ich benutze nicht so gerne den Mixer oder die Küchenmaschine für diesen Teig. Mit den Händen kann ich einfach besser fühlen, wann der Teig die richtige Konsistenz hat.

Auf einer bemehlten Arbeitsfläche den Teig zu einer Kugel formen. Nun zugedeckt ca. eine Stunde an einem warmen Ort gehen lassen.

Anschließend den Teig gleichmäßig aufteilen (ich habe am Ende immer sechs Fladen zu vergeben), flach drücken und auseinanderziehen. 

 

Die Fladen mit etwas Mehl bestäuben und auf die heiße Muurikka verteilen. Zwischendurch mal einen Fladen anheben und drunterschauen. Wenn sie schön braun sind, dann wenden. Das alles dauert nicht lange. In ungefähr 10 Minuten sollte das Brot fertig sein.

Die Fladen noch warm genießen. Wenn sie kalt werden büßen sie das Fluffige etwas ein.

 

Zum Feuer: ihr braucht kein riesiges Feuer unter der Pfanne entfachen. Ist sie zu heiß, dann verbrennen die Fladen schneller, als ihr sie wenden könnt. Also, lieber ein bisschen abwarten, entspannen und ins Feuer schauen.

 

Wir sehen uns - draußen!

 

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