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Feuer machen - mal so - ist nicht immer erlaubt!

March 22, 2017

Hallo Leute,

 

Kochen am offenen Feuer ist nichts für ungeduldige mit knurrendem Magen.

Es dauert seine Zeit. Es wird ja in der Glut und mit bzw. in der Asche gekocht. Dafür muss erst mal ein ordentliches Glutbett entstehen können. 

 

Am Anfang steht das Einrichten der Feuerstelle. Wir haben es uns einfach gemacht und nutzen eine große Feuerschale.

Jedoch hat nicht jeder diese Möglichkeit, besonders nicht in der Stadt.

 

Dadurch stellt sich die Frage, wo darf ich denn Feuer machen und was ist eigentlich ein offenes Feuer?

Unter einem Feuer versteht man z.B. Lagerfeuer oder Grillfeuer aber auch Fackeln und Kerzen (siehe hierzu auch die Website von nature-x.com). Wie und ob Feuer gemacht werden darf, wird durch das Ordnungsamt der Städte und Gemeinden geregelt.

 

Wer sich damit nicht groß auseinandersetzen will, der sollte trotzdem nicht wild Feuer machen. Die Unterlage für ein offenes Feuer darf nicht brennbar sein, wie z.B. ein Kiesbett an einem Fluss und sollte mindestens 100 m von Bäumen entfernt liegen. Nun, in Norddeutschland ein Kiesbett zu finden ist unmöglich. Eine Sandbank vielleicht schon eher :D. Dann müsst ihr herausfinden, wem der Grund auf dem ihr Feuer macht gehört. Der will vorher gefragt werden und muss sein ok geben.                       Fotos von K. Exler, HnC

 

Es gibt in Naherholungsgebieten und Parks öffentliche Feuerstellen oder Grillplätze. Sie gehören nicht immer den Kommunen, sondern oft auch Vereinen. Diese Plätze können gemietet werden. Manchmal kostenlos, aber oft gegen Gebühr. Es kann auch sein, dass der Förster vom zuständigen Bezirksforstamt informiert werden muss. Es führt also kein Weg daran vorbei: Ihr müsst euch erkundigen.

 

Das wichtigste ist aber:

.Feuer verlangt Verantwortung. Der Eimer mit Wasser darf nicht fehlen!

 

Auch die Wahl des richtigen Holzes ist wichtig. Trockenes Hartholz wie Buche ist ideal. Kiefer, Fichte oder Tanne eher nicht. Durch die Harze im Holz kann es bei diesen Holzarten zum Funkenflug kommen. Eiche ist übrigens auch nicht das passende, obwohl das Holz lange und heiß glüht. Aber auch hier fliegen die Funken. Das macht so ein Feuer "brannt-gefährlich". Ihr seht, spontan ein Lagerfeuer machen geht eigentlich nicht.

 

Neben dem Brandschutz gibt es noch einen wichtigen Punkt. Verlasst den Ort ordentlich.Nehmt euren Abfall wieder mit, dann klappt's auch mit den Mitmenschen. 

 

Wenn ihr den passenden Ort gefunden habt, dann kann kochen am Feuer richtig Freude machen. Besonders wenn man eine bestimmte Atmosphäre oder durch das Holz einen besonderen Geschmack schaffen will.

 

Wir sehen uns - draußen!

 

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