Rehspießchen

Hallo Leute,

Mezze ist eine tolle Sache, um viele verschiedene Geschmäcker auf den Tisch zu bringen. Es sind kleine Häppchen verschiedenster Art. Neben vegetarischen Gerichten gibt es auch welche mit Fleisch. Diese werden sowohl warm als auch kalt serviert.


Gerichte als Mezze zu präsentieren ist typisch für die Mittelmeerregion. Ich verbinde damit immer Sonne, Sommer, Urlaub und Hafenrestaurant. Mezze bedeutet, sich Zeit zu nehmen für ein Gläschen Wein, Gespäche und für kleine Köstlichkeiten. Es ist eine Lebensart ... man lässt es sich halt gut gehen.


Eine tolle Idee Wildfleisch auf einer Platte zu integrieren, sind diese feinen Spießchen aus Rehhackfleisch. Sie sind orientalisch abgeschmeckt mit frischer Minze, Petersilie und Zitronenschale.


Die Wildspießchen sind aber nicht nur überherrlich als Mezze, sondern auch als Fingerfood oder als Teil eines Buffetts machen sie sich super.

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Fotos: K. Exler, HnC

Ihr benötigt:


500 g Wildhack z.B. vom Reh

1 Schalotte

2 Knoblauchzehen

1 Ei

1 EL gehackte frische Pfefferminze (ungefähr 3 bis 4 Stengel)

3 EL gehackte frische Blattpetersilie (ungefähr ein Bund)

2 Streifen getrocknete Bio-Zitronenschale ( oder einige frische Zesten)

1 TL Paprikapulver, edelsüß

1/2 TL geräuchertes Paprikapulver

3 EL geschmolzene Butter

grobes Salz, frisch gemahlener Pfeffer

Bambusspießchen oder ähnliches


Falls ihr die Spieße grillen wollt, erst die Holzspieße in kaltes Wasser einlegen, da sie sonst auf dem Grill verbrennen können.


Schalotte und Knoblauch schälen und in feine Würfel schneiden.


Die getrocknete Zitronenschale im Mörser zu einem Pulver zerreiben oder mit einem Zestenreißer etwas Schale von einer frischen Bio-Zitrone abschälen.


In einer ausreichend großen Schüssel das frische Ei aufschlagen. Dazu kommen Schalotte, Knoblauch sowie die gehackte Minze und Blattpetersilie. Nun noch das Hackfleisch dazugeben und alles zu einer homogenen Massen verarbeiten.

Paprika- und Zitronenpulver dazugeben, sowie Salz und Pfeffer. Alles nochmal gut durchmischen.


Nun kommt die Masse abgedeckt nochmal für 30 Minuten in den Kühlschrank. Sie muss nochmal gut durchkühlen.


In die kalte Fleischmasse wird nun schnell die geschmolzene Butter eingearbeitet. Der Effekt ist, dass die Butter sofort wieder hart wird und als "Mini-Flocken" im Fleisch ist.

Beim Braten oder Grillen wird der Spieß dann nicht so trocken.


Mit einem Esslöffel nun die Masse portionieren und mit den Händen um den Spieß herum andrücken. Wichtig ist, dass die Masse nicht zu dick ist und der Spieß in der Mitte ist. Das macht das gleichmäßige garen leichter.


Nun auf den Grill oder in die Pfanne legen. Das Rost sollte, genau wie die Pfanne, vorher eingefettet sein.

Die Temperatur nicht zu hoch wählen, denn dann müss ihr zu früh wenden. Die Gefahr ist dann, dass das Fleisch vom Spieß fällt oder sich nicht drehen lässt, weil es noch am Rost "klebt".


Auf diese Weise rundherum bei mittlerer Hitze anbraten. Das kann pro Seite 4 Minuten dauern.

Zusammen mit weiteren Häppchen wie gerösteter Paprika oder Auberginen Creme und Oliven anrichten.


Wir sehen uns - draußen!

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