Damhirschgulasch mit Spekulatius

Hallo Leute,

der Herbst und die Vorweihnachtszeit sind untrennbar mit Gerüchen und Geschmäckern verbunden. Dazu gehören z.B. Lebkuchen und Spekulatius. Wenn ich das rieche - bums- ist Weihnachten. Auch im August. HoHoHo!


Aaaaalles wird auf Weihnachten getrimmt - besonders vom Geschmack her.

Da gibt es Café Latte mit Lebkuchensirup, Schokoriegel mit Spekulatiusgeschmack oder Oma's Gugelhupf mit Zimt. Dazu Glühwein und Punsch bis zum Abwinken.


Wie sehr man da mitgehen möchte, muss jeder mit sich selbst ausmachen. Ich jedenfalls bin voll dabei. Denn hier gibt es wenigstens noch keinen Genderwahnsinn, nur grenzenlose weihnachtliche Unvernunft.

Dieses Rezpt für ein Wildgulasch mit Spekulatius schmeckt aber nicht nur in der Weihnachtszeit. Auch im Frühling und Herbst ist es wunderbar. Probiert es aus!


Fotos: K. Exler, HnC

Ihr benötigt:


500 gr Wildgulasch aus der Schulter vom Damwild

1 Gemüsezwiebel ca. 300 g

250 ml Granatapfelsaft

250 ml trockener Rotwein

2 Scheiben kräftiges Roggenbrot

1 TL Spekulatiusgewürz

1/2 TL gemahlener Zimt

1 TL gräuchertes Paprikapulver

1 großzügigen TL Zuckerrübensirup

1 Spritzer Aceto Balsamico

etwas Mehl zum bestäuben

grobes Salz und frisch gemahlener Pfeffer

Ofen auf 170°C Ober- und Unterhitze vorheizen.


Das Fleisch waschen, trockentupfen und in Würfel schneiden. Mit Mehl bestäuben und vermischen.

Durch das Roggenbrot, wird die Sosse nach dem Garen eine schöne Bindung haben. Dazu das Brot in grobe Stücke schneiden. Die Rinde muss nicht entfernt werden. Wenn ihr aber außer der Bindung nichts vom Brot mehr finden möchte, dann solltet ihr sie vorher abschneiden.

Gemüsezwiebel schälen und in grobe Würfel schneiden. Fleisch und Zwiebel in einer Schmorpfanne mit etwas Öl bei hoher Temperatur anbraten. Der Bratensatz soll braun werden, aber nicht verbrennen. Gegebenenfalls die Temperatur anpassen.

Mit Rotwein und Granatapfelsaft ablöschen.

Spekulatiusgewürz, Zimt und Paprikapulver dazugeben und kurz aufkochen lassen.

Den Deckel auflegen und in den vorgeheizten Backofen geben.

Dort bleibt es 2,5 bis 3 Stunden.

Wenn die Zeit um ist, den Topf aus dem Ofen nehmen und gut durchrühren.

Bitte denkt daran, der ganze Topf ist heiß! Nicht einfach so anfassen!


Mit Zuckerrübensirup, einem Spritzer Aceto sowie Pfeffer und Salz abschmecken.


Wir sehen uns - draußen!

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